Marathos.de ist dem legendärem KOS Segelurlaub 2004 gewidmet. Damit der Piraten Insel "Marathos", die wir seither mindesten jedes zweite Jahr besuchen.

Dem Texte genug, nunmehr Bilder die mehr sagen als tausen Worte ...

"Lebe Deine Träume, jetzt!"

 


IMPRESSUM

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karte griechenland dodekanes und kykladen


Die Piraten Crew:

die crews der fuenf segelyachten


Die Yachten:

die fuenf segelyachten
yachtuebernahme in kos

olis sun odysse segelyacht

nisos_astipalaia

skipper martin und seine bavaria 38 unter vollzeug

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Die Skipper:

skipper und ihre yachten

drei skipper

Partytime:

in der piratenbucht

crewshirts 2004 werden verteilt

skipper navigation

party auf maratho

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Kultur:

insel ios kirche

Die Crews:

Die Galeere:


Die sonstigen Details:

der griff nach der welt auf see



 

 

 ENDE

 


hier bald etwas text ;-)
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Von Mai bis Oktober sind die Dodekanes eine absolut lohnendes Reiseziel. Fast perfekt ist der September, wuerden die Tage da nicht kuerzer. 

Mitsegeln Griechenland unsere Yachten im Verband

Mitsegeln Grichernland: Das Mannoever ist geglueckt

"My friend din't wory about the tank. Dont know how big, but you are a sailing boat and we have carpets, very thin carpets. Perhaps you use it as spinnaker. Its full my friend", aber der Tankwart hatte einfach keine Boecke mehr.

Mitsegeln Griechenland: Die Abkühlung ist verdient :-)

 



Die Musik zum Toern aus der Piratenbucht



Weitere Infos:

Selber Mitsegeln
Bareboatcharter Segelbuch
Forum

 

 








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1ter Fahrtentag - Mitsegeln Griechenland

Kos hat eine geniale moderne und sichere Marina mit allem was das Seglerherz begehrt. Bis hin zu den besten Duschen der griechischen Inselwelt gibt es hier alles. Soweit also schon mal ideal als Ausgangshafen fuer Segelyachten. Aber auch Reviertechnisch ist Kos perfekt -sowohl die Dodekanes als auch die Kykladen lassen sich ab Kos erreichen-, wobei wir uns auf die Dodekanes konzentrieren wollten, die einfach das mildere Revier sind (dachten wir). Dem Mermaids.de Motto entsprechend sollte es ja Urlaub werden.

Ausserhalb des Hafens ist Kos eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und genialen Sandstränden, die allerdings an einem Tag mit dem Auto komplett erkundet werden kann. Die meisten Sehenswuerdigkeiten finden sich zudem in Kos Stadt und der unmittelbaren Umgebung, so dass man sie bequem auch vom Yachthafen aus zu Fuß erreichen kann. Dazu zaehlt die Platane des Hippokrates, ein riesiger Baum mit 12 m Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen griechischer Gebäude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel, das Odeon, roemische Baeder und ein hellenisches Gymnasium aus dem 2. Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade des Xystos. Die Johanniterfestung, die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer und -graben.

Abends schoen romantisch die Altstadt von KOS erobern, das Auge frei schwelgen lassen - lang ist´s her. Horden vom Menschen ziehen in der Altstadt von Kneipe zu Kneipe. Sicherlich nicht das Griechenland Alexis Sorbas. Immerhin die gemuetlichen Restaurants und Tavernen gibt es auch noch wenn man ein bischen sucht und eine davon haben wir dann zu unserer Stammtaverne erkoren. Bei alledem bin ich mal wieder froh kein Pauschaltourist zu sein. Fastfoodurlaub!

Leinen los hiess es dann gegen .... Uhr.

Wind war zwischen 5-6 in Boeen 7 aus NW angesagt, fuer den ersten Tag eigentlich viel zu viel Wind, uneigentlich noch weiter im Hafen festzusitzen auch nicht sooo toll. Der Verchaterer hatte und jedenfalls gruenes Licht gegeben und wir entschlossen uns unter der Suedkueste von Kos herzugehen.

Lustiger Weise lag dann noch Oliver mit einer Yacht direkt neben uns, den ich bis dato nur aus dem Internet kannte und der unsere Flottille an dem 4H Symbol erkannte. Der Skipper der vor ihm auf der Yacht war hatte ihm wegen der Fallboeen dort abgeraten unter der Suedkueste von Kos herzugehen, dennoch blieben wir bei unserer Entscheidung und hatten gleich zu beginn einen sehr sportlichen Segeltag. Gerade mal die "SY IRENE" hat es kalt erwischt, da sie dicht unter Land und ein bischen uebertakelt heftige Fallboeen abbekam.

Unser Ziel war die Bucht Kamari - Bei Nacht Linker Rand der beleuchteten Bebauung. Wir ankern auf 6 Meter Tiefe. ca. 50 Meter Kette geworfen, die Fallboeen hatten demnach kein Chance. Dennoch: Heftige Fallboen lassen den Anker von Felix ''IRENE'' slippen. Zweiter Anlauf: Anker haelt mit komplett geworfener Kette. Susann mit der SY LITHY laueft zuletzt ein. Anker zunaechst stoerrisch laesst sich dann aber doch noch setzen.

Alle drei Anker halten bombenfest.

Kalymnos

2ter Fahrtentag Mitsegeln Griechenland

5 Windstaerken. Wieder Koenigswetter! Halten Kurs auf N.Nera. Im Nordosten von Kos befinden sich -zumindest seit Zeus sich am Anfang aller Tage dazu entschloss- die Schwammtaucherinsel Kalymnos. Von der Westseite Kalymnos wiederum hat Zeus denn einen kleinen Felsen abgespalten, N.Nera.

16:15 Uhr: Emborios noerdlich von N.Nera ist dann doch fuer die Flottille zu weit, obgleich wir mit der "SY SELAS" schon recht weit gekommen sind. Unser Flottillenziel soll jetzt O. Vilkadhia im Westen der Suedspitze von Kalymnos sein. Emborios sparen wir uns somit fuer die Rueckfahrt auf.

Wir essen im Lokal von Mr. Kalymnos. Das Meeresmuseum ist spitze! Es gibt einen super interessanten Ueberblick ueber die Schwammtaucherinsel und ueber alle moeglichen und unmoeglichen Meeresbewohnern, die zum Teil getrocknet oder in Alkohol eingelegt dort skurril dreinschauend der Ewigkeit harren.
Zum Teil uralte Photos geben einen geschichtlichen Ueberblick ueber die Insel. Das Museum ist richtig gross. Wer den Film im Rausch der Tiefe gesehen hat wird schnell in die Zeit von Jacks und Enzos Jugend versetzt. Viele Exponate scheinen sehr alt zu sein. Halt alles das was Generationen von Schwamtauchern neben Schwaemmen noch so an die Oberflaeche gebracht haben.

3ter Fahrtentag Mitsegeln Griechenland

Nachdem uns in der Vorwoche Mr. Kalymnos hoechstpersoenlich unseren Anker gerettet hat, ist die Bucht auch diesmal fuer eine Ueberraschung gut. Nunmehr wirft eine recht grosse Ausflugsfaehre ihren Anker ueber unsere Ankerketten. Arglos hatten wir diese zuvor im nordwestlichen Teil der Bucht auf 5 Meter geworfen d.h. so ziemlich am Rande, jedenfalls erwischt die Faehre Felix Ankerkette mit ihrem Anker. ... macht aber nix, sind die aber schon drauf vorbereitet. Machen die immer so. Geschickt unterfangen drei Griechen die Kette von Felix Yacht, bevor sie diese wieder in die Tiefe entlassen.

 

 

Irgendwie hat es diese Bucht in sich, schon in der Vorwoche hatten uns Rasmuss ein kleines Abenteuer gegoennt.

Logbuch Vorwoche:

ES WIRD AM LETZTEN TAG DOCH NOCH SPANNEND, oder wie wir Mr. Kalymnos trafen.

''Hey unsere Ankerkette verfaengt sich gerade in einer Wassermiene'', Michael sprachs und tauchte prustend auf. Die Wassermiene erwies sich dann als eine wirklich interessante Konstruktion. Offenbar war es die runde Befestigung einer nicht mehr vorhandenen Mooringboje mit ganzkreisig ungefaehr 20cm herausragenden Munirreisen. Darin hangen wir mit unserer Ankerkette fest verwickelt , bombenfest. Die teile liegen nur am Anfang der Buch und dort am Rand, da wir nur kurz schwimmen wollten sind wir nicht tiefer in die Bucht gefahren. Hin und her alles ohne Chance, ja waerde da nicht MR. KALYMNOS PERSOENLICH gewesen! Nachdem er seine Dekompressionszeit vom letzten Tauchgang eingehalten hatte, kam er wie angekuendigt schnurstracks mit dem Onkel von Jack Majol auf uns zu. Bekleidet mit einem modischen Hemd und einer 3/4 langen Hose. :-(
Mist, wir wuerden noch laenger warten muessen bis er sein Tauchgeroedel holt. Weit gefehlt, mit einem Griff hatte er sein Tauchjacket mit Miniflasche an und sprang mit Hemd und Hose ins Wasser. Sich unter tausenden Aufsteigenden Luftblaeschen muehend war er dann just nach 10 Minuten wieder oben und unsere Ankerkette wieder frei. Er wollte partout kein Geld fuer seine Dienste nehmen. Unsere Bedenken nochmals in diese Bucht einzulaufen und wieder eine Tonne zu fangen entkraeftete er mit den Worten. "Ihr kennt jetzt MR KALYMNOS, wenn ihr ein Problem habt sagt einfach Bescheid", das war ein Wort und wir waren ja dann auch recht bald wieder da.

Anmerkung: Die richtige Entscheidung denn Port Augusto muss wohl bei Nordansteuerung mit Klippen glaenzen, wollen wir aber gar nicht hin weil wohl zu laut.


 

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Pandeli

Durchfahrt Kalimnos -Leros / Xerokampo Quer ab. Sieht von weitem aus wie eine Perfekte Ankerbucht. Die Durchfahrten sind sehr breit, nur die suedliche nicht passierbar. Wir nehmen daher die im Norden. Wind schlaeft in der Passage ein. Leichte Abenteuerstimmung. Wir sind durch! Sieht auf der Karte enger aus als es ist. ;-) Extremdrehende Winde.

Laufen in Pandeli ein. Wir liegen in der Naehe der Hafenmole vor Anker. Siehe Bild.


"Its wonderfull", steht in der Seekarte. Stimmt. Hafenbecken nur halb zugaenglich wird wohl weiter hinten flach. Yachten liegen im dreier Paeckchen. Links der Einfahrt -von See aus gesehen kann man auf 8 Meter perfekt ankern. Auf dem Bild sieht/erahnt man unsere beiden Yachten mit viel Kette!

Weiter links im ''Weiteren Buchtverlauf liegen die weiteren Yachten in gutem Abstand zum Strand, scheint schnell flach zu werden mit weniger schoenem Blick. Kastell und Windmuehlen nachts sehr schoen beleuchtet. Mini Market sau teuer, wir ärgern uns nicht alles im Starthafen gekauft zu haben. Eis gibt es hinter dem mini Markt rechts, einfach in die Privatwohnung winken. Ist so eine Art Fischerbaracke,sieht aber aus wie eine Hinterhofwerkstatt! Hinter grosser schwerer Luke Tonnen von Eis. Fazit ein wunderschöner Ort mit einer typisch griechischen Taverne die zudem noch gute sanitaere Einrichtung aufweist, PERFEKT


 

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Patmos


4ter Fahrtentag Mitsegeln Griechenland

Immer noch keine Delphine:

"Dirk hilft halt nix du mußt halt wieder mit deinem Delphinkostuem raus, und den Flipper machen."

Die Selas laeuft gegen 18:00 Uhr in Patmos ein. Die letzten 6 Seemeilen gekreuzt. Irene und Lithi laufen erst gegen 20:45 Uhr ein. Die Anleger sind, da es schon dunkel ist erwartungsgemaess nicht beruehmt, um 21:00 Uhr liegen die Yachten dann endlich fest. Die Lithy hat einen sehr lauten Platz.

Reviertaktik: Frueh einlaufen wenn schwerer Anleger! Im Notfall -falls der Hafen voll ist- ab in die Ausweichbuchten im Norden! Nur sollte es dazu noch hell sein soweit man die Buchten noch nicht kennt.

Morgens Kloster Oeffnungszeiten 08:00 - 13:00 Uhr. Zumindest im Juli /August. Der Trick waere gewesen am Morgen aus einer benachbarten Bucht einzulaufen. Spaet Abends findet man jedenfalls keinen Platz mehr und wenn man am Generator liegt ist es laut! Die Behoerden reagieren uebrigens auf Patmos allergisch auf Wasserverschmutzungen, wir trauen uns nicht mir Schampo zu duschen.

Nehmen kleinen Snack bei ''OPANTELIS'' alleine wegen der Sanitaeren. Ebenso gibt es ein geniales Kaffee im Ort. Bild folgt noch :-)
Fuers Essen wird es dann der Tip von Rene, REMEZZO. Cheese Balls, ein very Greek Salad. Das weitere Essen wirkt irgendwie orientalisch, aber auf alle Faelle erste klasse. Eis gibt uebrigens es ebenfalls Richtung Remezzo, rechts runtergestolpert auf der linken Seite. Ist ein Fischgeschaeft, am besten KEINEN grossen Beutel nehmen der ist naemlich Flottillentauglich!

Syreales jedenfalls in der Taverne REMEZZO. Ein nervoeser Gorilla erscheint und sondiert wichtig das Areal. Der Typ mit den Liegestuetzen auf der Megayacht wahrscheinlich. Alles scheint wohl in Ordnung, selbst wir stoeren wohl nicht weiter. Knapp zeitversetzt erscheint Luigi -ich nenne ihn jetzt mal Luigi- ganz in weis. Copperfield fuer Arme. Begleitet wird Mr. Manschette von Diane, ganz in schwarz, mit blondem Haar. Voelligstens steif bringt Sie Ihre 90/60/90 mit Augenmerk auf die ersten beiden 90er in Position. Auch sonst zaehlen bei Diana wohl die inneren Werte. Auf einer Rassefrauenshow waere sie sicher ganz vorne mit dabei. Das Perlenketchen von Luigi schnarzt in seiner Hand auf und ab. Rasselnde Arroganz. Ein nicht ganz so abgefahrenes zweites Paerchen ist dabei. Immerhin darf der Affe -aehm Gorilla- auch mit am Tisch sitzen wenn auch auf hoehe des Pfeilers. Wenn er jetzt ne Banane bestellt kann ich nicht mehr. Sehr strange alles.

"Ich waer schon froh wenn ich morgen frueh auf deren Schiff aufs Klo koennte".

Wie es dem auch sei, dass Essen bei REMEZZO ist genial. Der Koch muss wohl auch ueberregional sehr sehr bekannt sein. Man muss einfach nur vom Schiff springen und dann rechts am Wasser entlang bis hinter die Tankstelle. Wenn Luigi und Diana wieder da sind, ich habe vergessen Photos zu machen :-)

Zur Revierinfo: In der Vorwoche waren wir danach abends in der Militaerbucht Partheni im Norden von Leros um starke und vor allem wechselnde Wind abzuwettern:

Logbuch: Die werden Ihre Beobachtungsposten verschaerfen wenn ihr jetzt duschen geht! Die Maedels pluendern unsere Wasservorraete beim duschen. Windstille heisser Sued-Wind stroemte zuvor ueber die Bucht, wir freuen uns auf Nord. Die Militaerstation mit Segelyachten auf dem Trockenem. Alles sehr merkwuerdig! Der Wind dreht immer hin und Herr. Ankeryachtenbalet. Nachts frischt der Wind dann kraeftig auf. Der Anker haelt in der flachen Bucht, sehr schoen.
Zwischenzeitlich Regen mit heftigen Boeen bei sternenklarem Himmel. WO kommt dann der Regen her?
Fazit: Sehr sichere Bucht allerdings kein Highlight. Ansteuerung bei finsterer Nacht wohl eher nicht zu empfehlen.

5ter Fahrtentag Mitsegeln Griechenland

Patmos Skippertraining im Hafen fuer drei Crews, anstrengend aber nuetzlich..

Endlich ARKI, eine schoene Insel mit suedwestlichen Nebeninseln. Wir ueben uns in vorsichtiger Ansteuerung. Ziel ist Port Stretto deren oestlicher Teil Top sein soll. Allerdings suchen wir mit einem Auge auch noch die Piratenbucht die ich vor Jahren im Mai vollkommen einsam und fast verlassen vorgefunden habe. Die Bucht ist -auch wenn wir diesmal nicht die einzige Yacht sind- der Hit! MARTHOS war der Name der Insel den ich vergessen hatte. Die Mooringbojen ermoeglichen einen stressfreien und mit geistigen Getraenken gewaesserten Aufenthalt. Ich habe die Fundamente der Mooringbojen abgetaucht und sicherer geht es nicht! Dicke Betonroehren mit einer richtig starken Kette umfangen dann eine festes starkes Mooringseil hoch. Fester geht es nur an Land. Abends nach 8 Seemeilen in der Piratenbucht. Grosse Welle, das Segel von tausend Teufelchen gezaust, nun plaetschern des Meeres in ruhigen zuegen. Ein Ort wie aus dem Maerchen. Der verhaertete Stress von Jahren broeckelt an einem Ort wie diesem, man ist geneigt zu schaun ob man nicht um sich herum fegen muss. Wozu die Sinne ohne einen solchen Ort. Gibt es hier wohl eine spezielle wohlige Erdstrahlung, oder ist das einfach nur so.
Frage den Piraten nach dem Tittel der Musik Nana Muskuiri .... oh Gott!!! War nur nen Spass!
In wirklichkeit ist es:

Michalis Nicoladis -CD AEOLIA, super. Einfach klicken und reinhoeren!

Logbuch: Die Taverne selbst ist piratisch gut! So liebevoll gemacht, selbst der Galgen. Wir sitzen in einer kleinen Piratebucht mit Piratenlokal und einem echten Piraten als Bedienung und geniessen einfach nur das Leben. ....Preise gibt es hier nicht, moderne Piraten. Letztlich auch wieder 90 Euro fuer 9 Leute mit allem bis zum abwinken, geht o.k.

In der Woche zuvor wurden wir am fruehen Morgen hektischer geweckt. Der Wassertanker braucht die Bucht fuer sich, wir mussten weichen. Fragen uns heute noch ob der jeden Sonntag dort anlandet. Bei der Gelegenheit haben wir dann die Nase in die gegenueberliegende Bucht gesteckt. Port Stretto Ostteil. Wird am Ende doch recht schnell flach!!!. Anker auf 6 Meter liegen ueber zwei Meter. Bei N oder NW wohl ideal, kann allerdings ueber Nacht drehen, dann freut man sich wenn man einen Zweitanker ausgebracht hat. Besser scheint da schon der noerdliche der beide Finger zu sein wo man gegen N-NW mit einer Heckleine arbeiten kann.

6ter Fahrtentag Mitsegeln Griechenland

Seltsame Mehrheiten

Es gibt Ereignisse die unter eben jenem Deckmaentelchen jeder Mehrheit trotzen und die etwas mit dem Klabautermann zu tun haben muessen .-. ... jedenfalls geht es nicht mit rechten dingen zu und Bjoern spontan in die Luft. Nur kurzweilig und zu recht! :-) Ab jetzt wird abgestimmt. 9 Leute mit ganz ureigenen Interessen unter einen Hut zu bringen ist halt nicht sooo ganz einfach. Praktizierte Schiffsdemokratie und eine kurzintervention des Skippers schaffen aber alsbald Abhilfe. Hatte ich auch noch nicht in der Form aber man lernt ja immer dazu. Geschickt eingestreute Geruechte ueber Mehrheiten werden nicht mehr beachtet selbst wenn sie sich selbst schon auf den anderen Yachten verbreitet haben..

Felix meinte dann als ich als Skipper dann auch mal ueberstimmt wurde: "Ihr habt einfach den FEHLER GEMACHT DASS IHR DAS ERGEBNIS DER VIERTEN ABSTIMMUNG SCHON ANGENOMMEN HABT!" ;-)

Naja, in 14 Tagen kann auch mal eine Abstimmung das Mittel der Stunde sein. Und man sehe selbst an den Bildern die noch folgen werden, dass eine Entscheidung MARATHOS oder EPHESUS nicht einfach ist, wenngleich ja letztlich Zeit fuer beides ist.

Die ''Selas'' geht nunmehr jedenfalls nach Samos waehrend sich die Lithy -tatsaechlich geschlossen- nicht von der Piratenbucht trennen kann. Wir entschliessen uns auch auf alle Faelle zurueckzukommen, sobald wir alle Piratenkopftuecher gekauft haben. Zunaechst haben wir allerdings Cds gebunkert

7ter Fahrtentag (Ruhetag!) Mitsegeln Griechenland

Samos - Der alte Hafen, Heck zu Promenade, sehr schoen. Die neue Marina ist wohl fast fertig, noch nicht bewirtschaftet und irgendwie wird auch nicht mehr daran gebaut. Kos ist als Konkurrenz wohl zu grossen. Haben selbst gar nicht erst reingeschaut, da der Platz im alten Hafen top war ...

Pytagoreon ist recht touristisch und wir begaffen von der Yacht aus auf der Promenade die Pauschaltouris, diese wiederum uns. Ist in beide Richtungen sehr interessant. Seltsame Launen der Evolution pendeln die Promenade auf und ab. Was es nicht alles gibt. Pythagoras wurde hier in alten Zeiten geboren und hat dem Hafen seinen Namen vererbt, das ahnt hier wohl kaum die Haelfte..



Weitere Infos:

Selber Mitsegeln
- Bareboatcharter - Segelbuch - Forum

 


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Ephesus



Die Bibliothek

... frueh aufstehen ist grausam, allerdings geht die Reise nach Ephesus, DAS ist es wert. Nur Donnerstag und Sonntags geht die Faehre ab Pytagoreon, so dass wir das Taxi nach Samos Stadt nehmen und von dort auf die ''Samos Sky"
Ephesos ist der Hit. Jahrtausende alte Ruinen einer antiken Weltstadt, die von Alexander dem grossen den Persern und zuletzt von Rom gepraegt wurde.
Ein wahres kulturelles und archaeologisches Juwel. Sowohl positive philosophische Impulse als auch das Wirken des Weltuntergangsapostels Johannes fanden hier eine Basis.
Sollte man einfach gesehen haben wenn man schon einmal in der Naehe ist. Einzig den Basar am Faehrhafen haette man sich sparen koennen. Man hat schlicht das Gefuehl abgezockt zu werden. Falsche Marken anstelle von Qualitaet. Aufdringlicher geht es nicht mehr. Selbst den Tee kann man nicht in Ruhe trinken ohne Teppiche aufgedraengt zu bekommen. Nen fliegenden haette ich sofort genommen, so tut es aber auch die ''Samos Sky''.

Super klasse war allerdings der Taxifahrer mit dem wir zuvor einen Festpreis abgemacht hatten und der dafuer sogar noch eine Extrarunde drehte.

- Weiter -




 

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Wieder Marathos -Mitsegeln in Griechenland

... die geheimnisvolle Insel bewohnt von Piraten

 
 
  
  
     

___Wilde Selaspiraten

Zaehe Verhandlungen

 

 

 

... es soll hier seltsame Dinge und Rituale geben!


... ausgelassenes Tun, aber auch gute Geschaefte.

Gefaehrlich ist es auch, da immer wieder Boote gekapert werden was zu wilden Seeschlachten fuehrt ... sagt man ... und keiner will es genau wissen ...

und dann ....

... und erste Verkaeufe

   

Von Piraten in den Bann gezogen - 8ter Fahrtentag

Erst zwei Tage war unser Besuch in der Piratenbucht her. Die Erinnerung noch frisch, der Bann in den wir bis ans Ende unserer Tage gezogen wurden, offenbarte sich mehr als evident. Warum in aller Welt hatte ich auf diesen Segelurlaub nicht mein ''Born to be wild'' T-Shirt mitgenommen? ;-) Hoffe nur man sieht es auch so ...

Nach dem uns die Genua mit 6-7 Knoten durchs Wasser gezogen hatte und wir die darauf folgende Flaute mit unserem Diesel aussassen, steuern wir nunmehr wieder Marathos an. Zwischen den Insel gibt es jetzt wieder Wind. Alle sehnen sich nach der 14:30 Uhr Badepause. Die Vorfreude unterlegen wir mit der Musik aus der Piratenbucht: Michalis Nicoloudis "Aeolia", eine Cd der Sonderklasse. Auch der Zweiterwerb sei noch erwaehnt Haris Alexiou und Ihre besten Livemitschnitte "To tango the".

Nachts kommt noch eine Yacht rein, die Irene.

Kalymos Ormos Emporio

9ter Fahrtentag

Reise nach Kalymnos-Ormos Emporio

"Untiefe?"
"Na dann, Ruder hart Mittschiffs und durch"

.-.

"Will einer nen Apfel"
"Dann kannste aber auch gleich die Apfelpfannkuchen von der Kochliste streichen"

Wir verlassen schweren Herzens die Piratenbucht und segeln bei 5-6 Windstaerken und eindrucksvoller Welle nach Kalymos und dort nach Ormos Emporio einer Bucht im Nordwesten, Ankerbojen vor dem Strand die wohl den einzelnen Tavernen gehoeren. So richtig scheint sich aber keiner daran zu halten und auch wir sind demnach so eine Art Falschparker. Wir entern naemlich die Taverne Artistiko bei George. Spielt mit leuchtenden Augen selber Gitarre, d.h. eine geniale Stimmung. Der Hit ist dann Georges Lachen wenn er mal etwas vergessen hat. Muss man gesehen haben: "Oh my friends, I´m afraid I had a little Black out" Essen ist auch seht gut, eindeutig bringt allerdings George den ultimativen Kick, naemlich die Atmosphaere. Ist halt ein Unikat. Bei groesseren Gruppen kann das etwas dauern auch wenn George regelrechte Sprints einlegt.
Richtig gluecklich kann man George dann machen, wenn man zuvor anruft und die Gruppe ankuendigt. Artistico und das Grinsen des quirligen Griechen entschaedigen aber auch fuer jede Wartezeit. Tel. hat er jedenfalls und zwar folgende Nummern; 02430-40115 oder 02430-23019 als dass man George die Hektik ersparen kann.

10ter Fahrtentag

Wir nehmen Kurs auf Tilos. D.h. wir Geigen mit 4-5 Knoten auf einer Katkreuz ins Ziel. Durch die Welle ein rechter Eiertanz. Felix und Irenecrew schaffen es wohl heute nur bis Nisiros. Susann und die Lithicrew liegen weit zurueck. Der Zwangsaudenthalt auf Samos! Zwei Seglerinnen sind mit einem Motorroller aus der Kurve geflogen. Zum Glueck ist es bei den beiden mit Kratzern abgegangen.


 

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Symi



11ter Fahrtentag

Ein letztes richtiges Highlight fuer den Schluss soll Symi sein. Auf dem Weg nach Symis liefern wir uns noch ein kleines Rennen mit der der Irene. Der Wind wird weniger, schlecht fuer die schwere Selas. Ein paar kleine Kurskorrekturen und die Irene verschwindet jedoch wieder hinter uns. 4 Stunden geht das Spiel bis wir Symi erreichen. Eine Yacht unter Motor zieht uns mitten in den Schmetterling. Warum haben Segelyachten eigentlich keine Geschuetze?

Auf den ersten Blick wirkt Simi recht kahl insbesondere wenn man sich von Norden naehert. Kommt man hingegen von Sueden in die rundum perfekt geschuetzte Klosterbucht (Panormitis), eröffnet sich ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Nach idyllischem Badeaufenthalt losreissen von der Bucht. Kurs auf den naechsten Hafen, nach kurzer Abstimmung -der Skipper wurde ueberstimmt-. Das Kloster schaffen wir daher nicht mehr. Ich erinnere allerdings noch das viele Gold sowie die Kieselmosaike im Innenbereich. Im Grunde haette man schon deshalb vorbei schauen muessen weil das Kloster dem Heiligem Michael geweiht ist in dessen Zustaendigkeit als Patron die Seefahrer fallen. Wir segeln weiter ohne den Patron besucht zu haben.
Das Hafenbecken von Symi Stadt ist hoellisch tief. Der Ankermann steckt viel zu wenig Kette, sagt aber NICHTS! Kommando Anker dichter, nichts passiert .-. wir sind dem Beton recht nahe. Kommando dichter, nix passiert. Ein Blick nach vorne offenbart die Situation, wir haben den Anker fast oben. Ich breche erst mal seelisch zusammen, weil es kein neuer Mitsegler/in ist, sondern ein potentieller Skipper mit sehr viel Erfahrung. WARUM SAGT DAS DER ANKERMANN/FRAU nicht. Das sind so die Situationen in denen man sich fragt warum man sich ueberhaupt die Muehe macht etwas zu erklaeren ...
Am besten alles Einhand selber machen, ist jedenfalls stressfreier. Noete eines Skippers.

Nach nem Anlegerbier ist aber auch das wieder vergessen, der eine lernt es schneller, der andere langsamer, eventuell auch mal einer nie, aber das ist die Ausnahme. Jeden Toern nimt man auf jeden Fall etwas neues an Erfahrung mit. Ich werde jetzt meine eigenen Bildertafeln zum erklaeren malen ... Eine Yacht ist halt bei der Flottille immer die Ausbildungsyacht, so es alle wollen und das ist halt diesmal die Selas.
So jedenfalls auch mal die Situationen die ein Skipper vor Ort "druchmacht" wenn ihm nicht alles gleichgueltig ist und er denn Anspruch hat auch viel zu vermitteln, ja Mitsegler irgendwann selbst als Skipper wiederzutreffen.

Bei dem zweiten Versuch faellt unser bester Mann fast ins Hafenbecken, wollte springen ohne die Leine lose zu geben :-))) Meine Schuld, habe wegen des Flottillenstress und des doch recht schweren Wetters das Erklaeren etwas zu kurz kommen lassen.

Leichte Daumenabschuerfungen werden von unseren Medizinern versorgt. "Und jetzt bekommt er noch eine Halskrause, damit er nicht an der Wunde leckt", richtig an Bord sind wir ja auch mit einer Tieraerztin vertreten :-)

Symi liegt sehr weit südlich (etwa auf der Hoehe Nordafrikas) und hat damit ein angenehmes Klima. Es gibt rund 250 Sonnentage im Jahr. Es war ueberdies die Insel die ich am tiefsten in Erinnerung hatte. Eine Perle der Ostaegäis. Pastel aus dunstigem Blau das in ein undeutliches Rot ueberging. Ein unwirkliches Szenario mit dem Wind der merklich kuehl ueber den schroffen Berg wehte. Aber Jetzt war es angenehm warm in der Sonne.

Der Haupthafen in dem wir liegen hat seinen ganz besonderen Charme, allerdings nur bis die Touristenfähren aus Rhodos kommen und man als unabhaengiger Segler am besten das Feld den Massen ueberlaesst, die sich aus Faehren ergiessen. Frei nach dem Motto muessen wir das jetzt haben ... nein muessen wir natuerlich nicht und es wartet ja noch die nachste Insel und dazwischen das tiefe Blau des Meeres.

Wir schrauben uns zu Dritt den Berg hoch, waehrend die anderen unten im Hafen bleiben. Georgios Taverne ist so richtig mit Toepfegucken. Sehr klasse! IMHO die authentischste Taverne des Segelurlaubs und netter als eine Pita worauf sich die anderen sechs verstaendigt haben. Das Essen ist goettlich bis genial. Alles ist sehr einfach, und die Leute werden eng auf die Tische verteilt. Urgriechisch im San Tropez der Dodekanes. Truthahn mit Pflaumen, einfach ohne Worte ABER viel! Vom suedlichen Ende der Stadt gelangt man über die sogenannte Treppenstrasse mit über 500 Stufen zur Oberstadt Chorió, auf dem Weg dort hin findet man Georgios Taverne. Um den Hafen klammern sich dezent kleine Häuschen in den Berghang. Steile Treppen vernetzen die einzelnen Gaesschen untereinander. Symi ist wie ein großes Amphitheater rings um den Hafen errichtet, was jetzt im dunklen auf dem Rueckweg zur Segelyacht besonders klasse aussieht.

Naechtliche Manoeverbesprechung bei einem weiterem Bier: "Ok wir nehmen einfach den Anker und legen ihn um den Poller auf der anderen Seite des Hafens oder auf das Vordeck des Gegenueber, bei 23 Meter Ankertiefe und dem schlanken Hafenbecken die einzige Moeglichkeit sicher zu gehen, dass der Anker haelt. Seemannsgarn wird gesponnen der versaute Anleger aufgearbeitet.

Jetzt liegen wir relativ sicher zumindest bist zum Morgen.

12ter Fahrtentag
Wir sitzen zu Zweit in einem "Kaffe" und der Graue Papagei macht die Trillerpfeife des Hafenmeisters nach. Der Wirt der nicht nur farblich dem Tier aehnelt fordert das schlaue Tier auf gelangweilte Art zur Ruhe auf, natuerlich ohne Erfolg. Es ist schon am fruehen Morgen sehr warm, aber angenehm.
Wir liegen auf der Backbord Seite des Hafenbeckens. Die letzten Stuermen aus dem Kaffee, an Bord werden die Leinen geloest und schon kommt die 11 Uhr Faehre. Der Hafenmeister winkt uns hecktisch zur Eile.

Wir gehen durch die Enge zwischen Symi und der vorgelagerten Insel, nehmen dann Kurs auf Nisiros. Auf Nisiros werden wir die "Lithy" wiedertreffen und vermutlich auch die "Irene". Im Hafen Palon kann es bei Nordwind sehr schaukelig werden allerdings ist der Hafen der ideale Absprung zurueck nach Kos. ZURUECK? Jetzt schon? Das sollen zwei ganze Wochen gewesen sein...
Jetzt haben wir erst mal 3,5 Stunden Flaute, alles ist fuerchterlich Glatt. Ist es eigentlich Glatter als heiss oder Heisser als Glatt, jedenfalls haben wir das Revier in den ganzen 3 Wochen so warm noch nicht kennengelernt. Der Meltime kuehlt immer alles schoen runter und bringt die Yacht voran.
Gegen 14:30 Uhr dann wieder kuehlender Wind, und dann auch gleich wieder 22 Knoten. Fein, Rasmus hat den Meltemi wieder angestellt. Die Selas geht 7,1 Knoten hoch am Wind, da wir aufkreuzen muessen. Moechte nicht wissen was die Selas laufen wuerde wenn wir abfallen. Durch das Gewicht und den Semilangkiel macht die Yacht bei Meltemi viel Spass.
"Hat jemand den Kuehlschrank ausgemacht? Ach das war ja ich.

Auf Nisiros angekommen ist Palon dicht. Gut dann zum anderen Hafen, die Lithi verholt sich weil eine Fahre kommt, so richtig wissen wir nicht wo wir jetzt hin sollen. Dann der Funkspruch von der Irene, die Fischer haben im hinteren Teil des Hafenbeckens von Palon Platz fuer uns gemacht. Besser als mit der Lithi Schiffeverschieben zu spielen hoert es sich an ;-) Also wieder zurueck. Es wird im hinteren Teil des Hafenbeckens recht flach, daher ist viel Kette stecken schwierig, es sei denn man rudert den Anker an seinen Bestimmungsort. Wieder mal ein Argument nicht zu spaet in den Hafen zu kommen denn dann sind die besten Plaetze weg :-)

Nachzulesen ist, dass man in diesem kleinen Hafen leicht bekommt, vor allem bei Schwell. Wir haben beim ablegen dann noch einen "Charterexperten" gesehen der sich gleich mehrere Ketten und Seile mit dem Anker gefangen hat :-(

Abends auch bei und sehr viel Schwell im Hafen! Die Yachten zappeln und die SELAS spielt verrueckt, schaukelt sich wie verrueckt auf. Alle Masten sind relativ ruhig nur die SELAS pendelt im vollem Range, droht die anderen Yachten aufzumischen. Warum ist gerade unsere Yacht heute derart aggressiv. Einzige Erklaerung der Lateralplan der Yacht d.h. der Langkiel der einer Welle viel mehr Angriffsflaeche bietet. Jetzt koennen wir es nicht aendern. In der Nacht dann auf den letzten drei Yachten im Hafenbecken -von denen eine die Selas ist- Aktion. Die letzte Yacht ist beim schwojen direkt auf den Steg gekracht. Die drei Yachten starten die Motoren. Es wird wieder ruhiger und die letzte Yacht bringt einen Zweitanker aus. ACHTUNG: Betroffen waren nur die Yachten hinter der Boje die den Teil fuer die Fischer absperrt, sonst scheint der Hafen sicher und alle anderen konnten die Nacht ruhig schlafen.

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13ter Fahrtentag

Der letzte Schlag nach KOS. Wider dem Wetterbericht Windstaerke 9. Aber hallo! Wir segeln eine Weile und kommen auf der Kreuz nicht weiter. Unter Motor laufen wir in den Hafen von KOS ein. Zwei mal kurz nachjustiert bis die Selas in der Flucht steht und der letzte Anleger nunmehr sauber von statten geht.

Nachhaltige Dialogfragmente:

"Kann kein Waesserchen trueben" .-. "genau mach doch mal einer nen Kaffee"

"Wie kein Wein mehr, sogar Odysseus hatte zumindest immer Wein dabei." .-. "Aber er hat alle seine Maenner verloren"

"Widerspreche nie einer Frau, dass erledigt sie selbst." und wieder 5 Euro in die Kasse ...

"Da wird der Felix sich aber wundern, wenn wir immer um ihn herumsegeln."

"Solange noch ein kuehles Bier im Kuehlschrank ist, haben wir die Gewissheit, dass es irgendwie weitergehen wird."

"Wir fahren nicht im Kreis, das ist eine Frauengrade" und wieder 5 Euro in die Kasse ...

Alles paletti, oder besser gesagt "Poleo oreo". Ein super Segelurlaub mit viel Wind vielen Eindruecken und wohl bei allen mit der Hoffnung einmal wieder hierhin in die Dodekanes zurueckzukehren.

Logbucheintrag: Frisch gesalzen stuermen alle die Duschen.

Eine private Sicht:

Was ist ein Mensch ohne seine Geschichte, ohne seine Vergangenheit. Der Toern war -jedenfalls fuer mich- ein nach Hause kommen. Ich erinnere Korfu und das grinsende Gesicht Josefs dem Flottillenleiter auf Korfu zwei Jahre zuvor. Er hatte gerade gehoert, dass seine Wohnung in Athen ausgeraubt wurde. Wirklich alles war weg, die Musik, die Buecher, Persoenliches, fast die ganze gespeicherte mobile Erinnerung. "Es ist als waere man gerade erst geboren".
Will sagen, das drum herum aendert sich und nur die Erinnerung bleibt, manchmal auch so ganz ohne Anker.

Bei alledem freue ich mich, dass die Piratenbucht auch diesmal ein Highlight des Toerns war und wieder mit Musik und dem rauhen Scharm der Piraten alle in den Bann zog. Ich freue mich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen. Es wird hoffentlich nicht so bald sein, dass nichts mehr ist wie es war ...

 

Ein Fazit zum Revier:

Die Dodekanes sind im Sommer nicht zu heiß und bis in den Oktober hinein noch als Segelziel ideal auch wenn dann die Abende schon recht kurz werden und der eine oder andere Pulli hervorgezaubert werden muss. Allerdings war dies fuer uns im Hochsommer nicht die Frage sein. Fallboeen gibt es vornehmlich dort wo Radspieler

diese beschreibt, sind aber letztlich auch kein Thema, WENN man genug Kette steckt und den Anker gut einfaehrt, Seitenboeen beim Anlegen erfordern ein gewisses Geschick, allerdings kann man auch immer auf "einfachere" Haefen ausweichen. Ideal sind die haeufigen Mooringtonnen von denen wir uns einige Grundfesten selbst angeschaut haben. Wer will kann den Toernplan so stecken, dass er die "gefuerchteten" rhoemisch katholischen Anleger bei Flaute faehrt, so er nicht wie wir Dauerwind hat. Irgendwie gibt es wenn man die Anleger der Touris sieht immer noch Aufklaerungsbedarf. Insbesondere die Unart seinen Anker quer ueber alle anderen Ketten durchs Hafenbecken zu verlegen ist sehr leicht vermeidbar wenn man sich einmal klar macht was unter Wasser passiert. Mehr dazu wird sich in kuerze hier finden.

Weitere Infos:

Selber Mitsegeln
- Bareboatcharter - Segelbuch - Forum

 

 
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Impressionen: 

 

 

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Aeolis

(´ls) (KEY) or Aeolia (´l) (KEY) , ancient region of the west coast of Asia Minor (in
present-day Turkey). Aeolis was not a geographic term but a collective term for the cities founded
there by the Aeolians, a branch of the Hellenic peoples. The 12 southern cities were grouped in the
Aeolian League; these were Temnos, Smyrna, Pitane, Neonteichos, Aegirusa, Notium, Cilla or
Killa, Cyme, Gryneum, Larissa, Myrina, and Aegae.

Brainstorming nicht verwendeter Infos:

Lipsi oder Lipso - neuer Schwimmsteg im Hafen, Hafenmeister mit schnieker Uniform, sehr wichtig. Sollte man sich melden. Kostet der Liegeplatz für die Bav. 50 1,03 Euro :-)) kein Witz. Restaurants an der Hafenmeile.

Agathonisi - Hauptbucht Georgiu, fest längs am Kai. Muss man fragen, wann die Faehre kommt. Sehr idyllisch, bestes Essen der Reise bei Jannis- Ziege und frischen Fisch. Restaurant Seagull, Jannis spricht deutsch. (www.kalimera.nv)

Tavernen-Tipp ganz allgemein (von mir): Wenn ich herzhaft gut und billig essen will, laufe ich erstmal an den Tavernen vorbei und achte darauf, wer dort sitzt. Dort wo die Einheimischen (nicht die schicken griechischen Urlauber sondern die älteren gegerbten Einheimischen) bei einem kleinen Ouzo oder kleinem Abendessen sitzen und der Wirt/-in dabei sitzt ist es fast immer gut und billig und die beste Taverne vom Dorf. (- ist wie in fast allen Ländern). Dabei ist allerdings zu bedenken, daß nur die Mittel- und Nordländer gleich um 6-7-8 Uhr zum Essen rennen, die Südländer lassen sich damit Zeit und essen erst später (9-10-11 Uhr) mit Zeit und Genuß.


Was keiner wissen darf: